Assistenten in der Arztpraxis

 

Als Vertragsarzt kann man in seiner Praxis bekanntlich Assistenten beschäftigen. 

 

Zum Begriff

Ein Assistent — oder „Praxis-Assistent“ — ist ein Arzt (es wird also die Approbation vorausgesetzt), der bei einem niedergelassenen Arzt tätig ist — und zwar neben ihm und unter dessen Aufsicht. Typisch ist die — worauf der Begriff „Assistent“ schon hinweist — Beistandsleistung des Assistenten für den niedergelassenen Arzt. 

 

Kein Assistent ist der Praxisvertreter. Dieser wird anstelle des niedergelassenen Arztes tätig. 

 

Ebenfalls kein Assistent in dem Sinne ist der nicht approbierte, studentische „Ausbildungs“-Assistent („Famulus“). 

 

Auch kein Assistent ist der („gewöhnliche“) angestellte Arzt (§§ 95 IX, 101 I 1 Nr 5 SGB V, 32b Ärzte-ZV). Der manchmal verwendete Begriff „Dauerassistent“ sollte deshalb nicht verwendet werden; er ist irreführend.

 

Einige der Fragen, die sich bei der Beschäftigung von Assistenten stellen, sind: 

 

* Was für "Arten" von Assistenten gibt es?

* Wann kann ein Assistent angestellt werden?

Siehe hier.  

 

* Was ist beim Arbeitsvertrag mit dem Assistenten zu beachten?

Siehe hier.

 

Dr. Martin Dimieff, Rechtsanwalt (Rostock)