Kündigungsschutz

Kündigungsschutz (nach dem Kündigungsschutzgesetz, KSchG) bedeutet, dass eine ordentliche Kündigung nur möglich ist, wenn anerkannte Gründe vorliegen. Das können verhaltensbedingte (ein Fehlverhalten, Schlechtleistung), personenbedingte (z.B. andauernde Krankheit) oder betriebsbedingte (Aufgabe der Praxis) Gründe sein.

  

Das Kündigungsschutzgesetz gilt aber nicht für jeden Betrieb, sondern erst dann, wenn im Betrieb bzw. der Praxis in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmern nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses beschäftigt sind. 

 

Allerdings ist daran zu denken, dass bei Kooperationen von Ärzten bzw. bei gebildeten Filialen - anders als bei den meisten Praxen - die Grenze von zehn Arbeitnehmern schnell erreicht werden kann. 

 

Dr. Martin Dimieff, Rechtsanwalt (Rostock)